Es ist nicht schwer zu verstehen, warum CCCP eines der am besten und längsten gehüteten Geheimnis der Customscene Europas gewesen ist. Für einmal ist nicht der eiserne Vorhang schuld, eine langsam verblassende Erinnerung an die Zeit des kalten Krieges. Es wird auch nicht SSSR ausgesprochen und bedeutet auch nicht Soiuz Sovetskij Souialisticeskj Respublik sondern Coni`s Custom Chopper Project. Es ist Coni der diese merkwürdigen, exklusiven, nicht exhibitionistischen und mit viel Persönlichkeit gesegneten Customs baut und ihnen Leben einhaucht. Seine Werkstatt liegt im Herzen der deutschsprachigen Schweiz. Seit er sie eröffnet hat, hat er immer zur eigenen Genugtuung und zur Freude seiner Kunden/Freunde gearbeitet ohne den Ruhm um jeden Preis zu suchen. Einer der viel weiter war als die meisten von uns hat glücklicherweise gesagt, dass das Medium die Botschaft ist. Im Zeitalter von Wireless und Mobile bleiben Motorräder ein erstklassiges Kommunikationsmittel. Sie haben die Konsistenz von Eisen und Aluminium und nicht von halb durchsichtigem Plastik. Sie surfen immernoch mit Benzin und Öl und nicht mit Breitbandnetz und UMTS, sind emotionaler als ein Mikrochip es jemals sein wird. Sie waren es, die von CCCP reden liessen und an der Fat Tire Laax, an der Superrally von Ceske Budejovice und an einigen weiteren grossen Treffen in Deutschland für Furore gesorgt haben. Coni ist in seiner Sicht der Dinge in vielen Hinsichten extrem, aber seine Bikes sind zum Fahren gebaut, mit maximaler Zuverlässigkeit. Für ihn ist das Ehrensache und seine Kunden wollen das so, denn in der Schweiz muss es so sein. Also warum ein Outlawbike zusammenbauen, wenn man die Zulassung vom Strassenverkehrsamt kriegt, ohne den Stil und das Konzept des Fahrzeuges zu stören? Es ist schwer zu glauben, dass diese Gulf 83 hundertprozentig gesetzeskonform ist, wenn gerade mal 150 Kilometer südlich von hier ein mies gelaunter Bulle wegen eines nicht geprüften Blinkersets den Fahrzeugschein einzieht und das Bike stilllegt.
Wenn sie das erste Mal vor dir steht, weckt sie das gleiche Gefühl, wie die Golden Gate Bridge in San Francisco: Lang und majestätisch!Wenn man erstmal aufgesessen ist, bemerkt man schnell, wie zierlich und handlich diese Maschine trotz Gabelreckung jenseits der 24" ist. Dieser Raumkreutzervorbau ist dann auch das markanteste Erkennungszeichen von CCCP, auch wenn Coni sich nicht irgendwelchen Modediktaten unterstellt. Er hat einzig aus den Schwedenchoppern der siebziger Jahren (die ja jetzt wieder voll im Trend sind) Elemente übernommen, die seinen Kompromiss- und Schnörkellosen Stil unterstreichen. Aus Skandinavien kommt dann auch ein wichtiges Element: Das Skelett der Gulf 83 ist ein North Spirit Doppelschleifenrahmen von Hogtech geliefert und von CCCP fachgerecht verbaut. Soweit ziemlich traditionell, ausser man schaut sich den Lenkkopfwinkel von 50° an: Ein Wert, der jeden Pornostar erblassen lässt!! Dazu kommt noch ein 2" Gabelbrückenoffset und eine verlängerte TechGlide Gabel von SJP. Ein weiterer außergewöhnlichen Blichfang, die kleinen Räder. Wo sich normalerweise ein 19" oder 21" Rad ganz gut machen würde, geht CCCP nicht über ein 18" Akront Speichenrad hinaus. Standesgemäß mit zwei 10" Bremsscheiben von SJP bestückt, fragt mich aber nicht warum. Wenn man bedenkt, dass sich die Lackierung an den legendären Ford GT 40 aus den 70er Jahren anlehnt (diese ultraflachen Endurance Rennwagen die bei den 24 Stunden Rennen von Le Mans all die hoch favorisierten Ferraris, Porsches und Matras versägt hatten) müsste einem schon langsam schwindelig werden, das ist doch ein Chopper, oder etwa nicht?! Und wo sind die Chromteile? Die gibt es nicht. Aber er hat einen Big Twin der die Chopper-Philosophie respektiert! Nein eher "der" Big Twin, obwohl nicht ein Original. Man nannte sie Panshovel, diese V2 Engines mit dem Schaufelkopf und dem Unterbau der alten Panheads die auf den Glides von 1966 bis 1970 eingesetzt wurden. Fatalerweise waren sie die Stars des goldenen Zeitalters der Choppermania und den miesesten Bikermovies die man sich im Kino reinziehen konnte. Der Antrieb der Gulf 83 hat den Unterbau und die Zylinder eines S&S Superstock und die Köpfe von STD. Um die Leistung zu verbessern wurde eine originale H-D Nockenwelle und erleichterte Pleuel von Jim`s eingebaut. Beibehalten wurde der klassische CV Unterdruckvergaser mit modifiziertem W&W Luftfilter. Die Kraft lässt CCCP von einem Sputhe 5-Gang Getriebe mit Primärantrieb mit Belt auf die Strasse bringen. Coni mischt bei dem Zubehör die Karten ein weiteres mal neu und breitet ein Blatt von High Tech Teilen vor uns aus: Die Battistini Handgriffe sind kontrastiert in den Gulf Farben lackiert, kombiniert mit dem V-Team Lenker, der trotz seiner exotischen Form eine hohe Handlichkeit garantiert. Auch hinten geniale Kontraste: die in Metallröhrchen eingefassten, mikroskopischen Bullet Rücklichter auf dem Schutzblech, der schwarz lackierte Kickstarter und die schwarzen Trompeten die wie eine Fliegerabwehr den Himmel nach Kampfflugzeugen absuchen. Ziemlich sicher wird die Gulf 83 den Chopperpuristen nicht gefallen obwohl sie ein außergewöhnlich hohes ästhetisches Gleichgewicht hält. Doch was wollt ihr denn? Eine CCCP auf Ural-Basis hätte nie den gleichen Erfolg....
CCCP, wie die Schrift auf den Shirts der sowjetischen Basketball Manschaft an den olympischen Spielen 1972, CCCP wie das aufgemalte Logo auf dem Atom U-Boot und den Raumkapseln aus Bajkonur, CCCP wie Coni`s Custom Chopper Project!!! Das erste was man denken könnte ist, dass Coni in einem traditionsgemäß konservativen Umfeld wie Harley-Davidson mit der kommunistischen Ideologie ein einfaches Erkennungsmerkmal setzen wollte. Weit gefehlt! Dem Grundstein von CCCP legt die Leidenschaft für die militärische Ästhetik des ehemaligen eisernen Vorhangs, gepaart mit einer robusten Portion Selbstironie, Proportional zu Coni, im wahren Leben Remo Bernasconi. Trotz eines so typischen tessiner Familiennamens kommt aus ihm nicht eine Silbe raus, die im weitesten an Italienisch errinnert. Und sein Englisch ist so fein wie ein 3/4" Schraubenschlüssel. Alles klar!? Im Gegensatz dazu, strahlt er diese rüde Bikersympathie aus, die sofort Vertrauen in diesem Menschen weckt. Auch wenn er auf den ersten Blick nicht der klassische Typ ist, den man neben sich in der Sauna haben möchte. Hinter seiner rauhen, aber niemals unhöflichen Art, versteckt sich ein grosser Junge, der schon immer die Harley-Davidson und die Ästhetik von olivgrün, gewehrlaufgrau und Tarnmustern geliebt hat. "Wenn man an Russland denkt, kommt einem sofort die Armee in den Sinn. Und mir gefallen die Farben des Militärs. CCCP hat keine politische Bedeutung." So erklären sich die H-D Schriftzüge in kyrillischer Schrift und die roten Sterne auf den Tankseiten, der Infanterist in Achtungsstellung auf dem Primärdeckel und als Tatoo auf seinem Unterarm, und das allgemeine Finish im Weltkriegsstil. Es ist schwierig irgend ein glitzerndes Teil oder einem Spiegel gleichende verchromte Fläche an seine Sperrfeuerchoppern zu finden. Der Stil von CCCP hat sich das Militärgrün, das Tarnfarbenbraun, grosse Mengen an matten Epoxidfarben und "Krasnaja Svezda" wie auf der MIG 19, verinnerlicht. Wenn Coni an ein Bike denkt, dann übersetzt er das Wort "Tank" mit Benzinbehälter oder Panzer. "Diese Farbgebungen sind vor allem pflegeleicht, ich bevorzuge es zu fahren anstatt zu putzen!" Und wenns ums Fahren geht, ziehen seine Harleys (auch wenn er meist wenig OEM Parts verbaut!) niemals den Schwanz, pardon, das Rad ein! Letzten Mai, an der Superrally von Palliano, haben wir ein Paar von ihnen gesichtet, völlig überladen und starr vor Staub und Dreck. Und im August waren sie in Reih und Glied auf der Autobahn unterwegs zur Streetparade nach Zürich, um dort zwei Tage lang bei nonstop Musik abzufeiern.
In einem Umfeld, wie das der Harley-Customizer, wo sich viele Leute (vorallem die Warmduscher und Möchtegerns) unglaublich wichtig nehmen, kümmert es Coni wenig, dass er auf seiner Internetseite auf seine potenziellen Kunden wie ein abgehalfterter General der roten Armee wirkt. Mit prominentem Bauch "Modell gesalzenes Fleisch mit Essiggurken-Vernichter" der aus seinem original Militärmantel herausdrängt, seinem runden und fröhlichen Vodkatrinkergesicht und seiner Offiziersmütze mit rotem Band. Ein richtiger Spassvogel mit viel Humor. Eine Tugend, die eine andere, die uns viel mehr interessiert, nicht ausschließt: die Fähigkeit mit seinen Riesenhänden einzigartige und unverwechselbare Customs herzustellen. Coni stellt dank seiner Erfahrung als Schlosser und Spengler, die er sich im Ausland angeeignet hat, Rahmenteile, Kotflügel und Benzintanks im Stil der alten Ural und Dnjeprs selber her. Seit 1984 arbeitete er in diversen Werkstätten die sich mit Motorrädern beschäftigten. Im Verlaufe der Jahre hat er sich einen soliden Ruf erarbeitet und es entwickelte sich soweit, dass Coni im Jahre 1998 sein Geschäft eröffnete und sich seit da ausschließlich um die Zweizylinder aus den USA kümmert. Heute führt er in einem typischen schweizer Tal unweit von Luzern entfernt, eine grosse Werkstatt, nur knapp eineinhalb Stunden von der italienischen Grenze entfernt. Wenn man in Malters angekommen ist, den Motor ausmacht, trifft man anstelle der klischeehaften "Heidi" Coni in seiner Werkstatt. "Ich bin ein Mechaniker, ich hasse es im Büro zu arbeiten!" Mit ihm arbeiten noch ein paar Jungs mit in der Werkstatt plus das Mädel, dass sich um den "sowjetischen" Merchandising Shop kümmert. Rote Sterne auf T-Shirts, Sweater, Mützen und anderen ineressanten Dingen, die selbst Gagarin vor Neid erblassen lassen würde. Alles absolut schweizerisch: präzise und ordentlich, auch wenn Coniund seine Jungs mit den Vorbereitungen etwas überfordert sind. Wir starten mit den "Homies", den Bikern des Iron Drivers MC, die bei Coni schon fast wie zu Hause sind. "Sie fahren meine Bikes, feiern wilde Partys, stehen aber trotzdem mit beiden Beinen fest im Leben. Das ist es, was mir an ihnen gefällt!" schmunzelt Coni. Die Bikes haben eindeutig seinen exotischen Stempel. "Mein Lieblingsstil sind Chopper mit langen Gabeln. Wenn jemand ein langes Bike will, dann ist er bei uns bei der Nummer eins in der Schweiz. Es ist ein Mix aus skandinavischem und schweizer Stil. Wir bauen natürlich auch kurze Bikes, ganz dem Kundenwunsch entsprechend. Ideen kommen und gehen, manchmal kommt es, dass ein Typ in die Werkstatt kommt und ich sofort verstehe, was er genau will. Manchmal kommen Kunden mit unmöglichen Ideen, dann finden wir die passende Lösung, dass die Bikes auch 100 %ig fahrbar bleiben." Das ist ein Fixpunkt und eine Notwendigkeit in Coni`s Customizing Philosophie in Anbetracht der strengen Gesetze und Vorschriften der schweizer Verkehrszulassungsordnung. "Alle unsere Bikes sind homologiert und für den Strassenverkehr zugelassen! Wir bauen keine Bikes ohne einem gültigen Fahrzeugschein,auch wenn die Typenprüfung unglaublich teuer ist." Da kennt Coni keinen Spass. Die Resultate sprechen für ihn. Die Kompromiss aus Hightech, Choppertradition und den Charm von rezikliertem Armeematerial machen ihn zu einem Fixpunkt in der europäischen Customizerlandschaft.
Und nun sind es sieben! Die Komplimente und Glückwünsche an Valentino Rossi für seinen siebten WM Titel häufen sich ins Unermessliche und die ganze Welt liegt ihm zu Füssen. Und auch CCCP Packt die Gelegenheit beim Schopf um ihren Standpunkt zum Thema Geschwindigkeit darzulegen.Die Freak 46 ist eine Renn-Harley die der fliegenden Untertasse von Rosswell im Jahre 46 entsprungen zu sein scheint. Das Jahr, und eben nicht die Startnummer von Doctore Rossi! Wenn man einen kalifornischen Rennfahrer von damals gefragt hätte, wie das Rennbike aus dem Jahre 2000 aussehen würde, hätte er vermutlich so etwas wie die Freak 46 gezeichnet. Ein retro-futuristischer Bobber mit fetten Gummis, Auspuffrohre wie eine Schrotflinte, breiter Lenker und sonst nichts um den 74 cubic inch Big Twin. Auch ohne langen Gabel sieht man sofort die typische Handschrift von CCCP. Der Rahmen ist natürlich starr, ein Daytec, der Lenkkopf mit nur 32° Neigung hebt die Dynamik der unüblich kurzen SJP Fat Glide Gabel nochmals deutlich hervor. Der Zweizylinder mit Delkron Unterbau wurde mit Flowbench optimierten Köpfen, Barnett Nockenwelle, Rivera Ventilen und einem Keihin Vergaser auf Trab gebracht. Ein absoluter Eyecatcher ist die Auspuffanlage von CCCP: zwei klassisch übereinander angeordneten Straight Shots mit silberner Patina. Die Blechteile sind von Coni Handgedängelt. Eine gute Wahl auch die Räder: ein paar Rick`s Felgen in der Grösse 4X16" und 9X16" mit einem überheblichen 150/80 vorne und dem Pflicht 240er hinten. Ein sehr effizientes Bike, die Freak 46!Nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Fahren. An diesem Punkt müsste man sie an Valentino Rossi überreichen und wenn es nur darum geht die Moto GP wieder spannend zu machen!
Bei den ersten öffentlichen Auftritten an der Superrally in der Tschechoslowakei, blieben viele Biker verdutzt stehen: "Es ist also wahr, in Russland gibt es eine Ural-Customizerszene, oder ist es eine Dnjepr ohne Beiwagen?" Nein Tovaric, trotz kyrillischem Schriftzug, es ist tatsächlich eine gute, alte Harley-Davidson. Der Leningrad Pirate hat niemals das baltische Meer gekreuzt, aber Meilen an Land hat er so einige hintersich gebracht, ungefähr soviel wie die Länge der transsybirischen Eisenbahn. Sein Besitzer, Beat mit Namen, hat mit ihm halb Europa durchkreuzt. Ohne festes Ziel zu fahren und halt zu machen wo es einem gefällt, ist kein Problem, für die Nacht reicht es, eine Tarnplane über die Gabelholme zu werfen, schon hat man ein geräumiges Zelt. Scherz bei Seite. Dieser fantastische Chopper hat zwar einhelvetisches Kennzeichen, aber seine tiefe Stimme hat eindeutig einen schwedischen Akzent. CCCP hat lange die skandinavische Lehre verfolgt und diese mit Pragmatismus und militärischer Nüchternheit vervollständigt. Es ist deshalb auch kein Problem, dass der Leningrad Pirate ein Stahlrohrgerippe aus dem Sternenbannerland hat. Der Starrahmen ist einer der unzähligen Daytec Varianten um Breitreifenumbauten zu realisieren. Der "Brooklin Bridge" Effekt wurde zusätzlich mit einer Gabelverlängerung um 20" erzielt. Viel Luft unter dem Starrahmen, die eine radikale Geometrie erkennen lässt, die aber trotzdem weniger extrem als bei der Gulf 83 ausfällt. Zur Erinnerung, der Pirate hat vier Jahre mehr auf dem Buckel und dient als Versuchsträger für die ambitiösesten Rahmenprojekte. Die vordere schwarze PM Felge wird von zwei SJP Stahlscheiben in die Mitte genommen, vielleicht die einzigen Bauteile an der Leningrad Pirate die in der Sonne glänzen! Der Rest des Bikes ist eingeschwärzt, selbst der etwas aus dem Rahmen fallende, weilauf Antik gemachte, Bulet Scheinwerfer, der zwischen den Gabelbrücken genau unter der CCCP Plakette sitzt. Trotz extremen Vorbau, versichert Beat das der Leningrad Pirate dank des V-förmigen Pull Back Lenkers leicht zu zähmen ist. Nichts modifiziertes am 1340 Evolution Triebwerk, alles Original! Ausser dem Luftfilterdeckel, der ein bisschen an eine Gamelle erinnert. Absolut spektakulär sind dafür die Auspuffkanonen aus Coni`s Kriegsarsenal. So ultralang und nach oben gezogen sind sie eine Ode an die siebziger Jahre. Nocheinmal zeigt sich `Coni`s Stil in der mattsilberner Lackierung. Unglaublich auch der vordere Krümmer, der, nachdem er sich eng um den rechten Kurbelwellenstumpf gewunden hat, parallel zum hinteren Krümmer an die Endrohre geführt wird. Das unter dem Schutzblech versteckte Rücklicht erlaubt die feie Sicht auf eine betörende Heckpartie. Eine Speed Point 16" Felge die Dank ihrer 10" Breite den obligaten 240er Schlappen aufnehmen kann. Wie fast alle Kreationen aus der schweizer Werkstatt, trägt auch die Leningrad Pirate handgedängelte Karrosserieteile, die mit schlichten aber trotzdem fliessenden Linien auffallen. Der gestreckte Tank enthält eines der Hightech Elemente der Leningrad Pirate. Eine Aussparung die dem GPS Navigationssystem Platz bietet. Um nochmals mit Nachdruck das Konzept der CCCP Bikes zu unterstreichen, die zum Fahren gebaut sind und nicht um an Shows den Trailerpreis zu erhalten. Als zweites Hightech Bauteil sticht das Digi Beast Multifunktionsdisplay ins Auge: auf wenigen Quadratzentimetern sind alle Informationen ablesbar um diesen Chopper sicher zu navigieren und auf Kurs zu halten. Das Spiel der Kontraste ist noch nicht vorbei, es ist schwer vorstellbar an einer Sojuzkapsel einen am Rahmen vestgeschnallter Feuerlöscher oder solch brutale Hebeleien zu finden..... Tri, dva, odin. Start frei mit Kurs auf CCCP`s eisernen Vohang!
Text: Paolo Sormani / deutsche Übersetzung: Cosimo Antonazzo