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Die letzten Arbeiten wurden von Coni durchgeführt, Coni beschäftigte sich auch mit der Strassenzulassung, so dass der neue Chopper mit der Rahmennummer 33 pünktlich zu Röschu`s 33. Geburtstag im Jahre 2003 eingelöst werden konnte.  In der "salzlosen" Jahreszeit benutzt Röschu sein Bike praktisch täglich. 15000 Kilometer in einem knappen Jahr beweisen dies deutlich. Die erste große Bewährungsprobe bestand das neue Bike im August 2003. Während den Clubferien fuhren die "Iron Drivers" über Salzburg und Wien bis nach Bratislava. Probleme bereitete nur das hintere Rad. Nachdem dieses durch ein Armec-Seitenwagenrad mit Ruckdämpfer ersetzt worden ist, läuft die "Kiste" problemlos.


Da ich noch nie mit einem Chopper gefahren bin, geschweige denn mit einem echten "Schweden", war ich vor meiner ersten Fahrt doch ziemlich nervös! Nur nichts anmerken lassen, cool bleiben!                Roger beruhigt mich, ein leichtes Pendeln in langsam gefahrenen Kurven sei wegen des Autopneus völlig normal und dank des tiefen Schwerpunktes unproblematisch.            Vielen Dank!! Als ehemaliger Besitzer eines Königswellen-Ducati (82er Hailwood Replica) erinnere ich mich an langsame Kurven, die wegen des hohen Schwerpunktes dieses Bockes zu Situationen geführt haben, die man nicht als "angenehm" bezeichnen kann.           Obwohl ich ein geübter "Kicker" bin (SR 500!), war ich doch froh, dass Röschus Bike neben dem Kickstarter auch über ein "Knöpfli" verfügt.

Also los!! Knopf drücken, Motor läuft, Kupplung ziehen, Gang einlegen Gas langsam kommen lassen ....und...sind wir ehrlich, die ersten Meter waren für mich eine Katastrophe! Alles anders als gewohnt! Sitzposition? Wo sind meine Füße? Rückspiegel? Blinker?      Doch schon nach wenigen Kurven hatte ich mich an das leichte Pendeln und an das "Schwingen" des Starrahmens gewöhnt. Die Sache fing an Spaß zu machen!                  Wir fuhren entlang des Sempachersees von Sursee nach Sempach, lange Geraden, sanfte Kurven, ich fühlte mich immer wohler, ich merkte, dass man den Lenker sehr locker "führen" muss, eine leichte Gewichtsverlagerung in Kurven wirkt Wunder!     Motorleistung? Dazu kann ich ehrlicherweise nicht viel sagen. Der Motor dreht spontan hoch, "mittlere" Drehzahl liegt ihm nicht, die Fahrt hinter "Sonntagsfahrern" gefällt ihm nicht, er beginnt zu "schießen". Fleißiges "Drehen" wäre wohl das Beste, aber dazu fehlt mir (noch) der Mut.                                 In Sempach müssen wir unsere Fahrt leider beenden, es beginnt zu regnen! Nicht wegen Roger`s Bike! Nein, wegen mir! Roger ist mit meiner 883R unterwegs, das Wort "Regen" kennt sie nicht! Sorry, ja ich weiss, ich bin ein Weichei, aber ich stehe wenigstens dazu!
Auf dem Rückweg habe ich das Gefühl, die Kiste einigermassen im Griff zu haben, ich bin deutlich entspannter und das Fahrgefühl wird immer besser. Als ich mich richtig wohl fühle, ist die Fahrt leider bereits zu Ende.                                      Bei einem kühlen Heineken (roter Stern!) besprechen wir unsere Fahrt. Ich bin begeistert. Irgendeinmal werde ich mir auch einen Chopper kaufen müssen. Meine Bimota ist zu verkaufen! Interesse?

Text: Tom

 
     
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